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Baader Bank AG
/ Schlagwort(e): Jahresergebnis
Baader Bank mit Rekordergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr Alle Angaben sind vorläufige und ungeprüfte Konzernzahlen.
Auf Basis der vorläufigen und ungeprüften Konzernzahlen für das Geschäftsjahr 2025 steigert die Baader Bank im abgeschlossenen Geschäftsjahr das Ergebnis vor Steuern auf insgesamt EUR 72,9 Mio. im Konzern (2024: EUR 40,2 Mio.). Für 2025 liegt das Konzernergebnis nach Steuern bei EUR 50,7 Mio. (2024: EUR 23,5 Mio.) und das Ergebnis je Aktie nach Steuern bei EUR 1,04 (2024: EUR 0,48). Die im Jahresverlauf 2025 im Vergleich zum Vorjahr volatilere Grundstimmung im Börsenumfeld wirkte sich grundsätzlich positiv auf das Kapitalmarkt- und Wertpapierhandelsgeschäft der Baader Bank im abgeschlossenen Geschäftsjahr aus. 2025 war geprägt von Zolldrohungen, einer Gold- und Silber-Rally, KI-Wachstumspotenzialen, politischen Unruhen und globalen Krisenherden – während gleichzeitig eine Vielzahl von Aktienindizes im Jahresverlauf (trotzdem) neue Allzeithöchststände erreichten. Die Marktvolatilität zeigte über das vergangene Geschäftsjahr hinweg phasenweise deutliche Ausschläge nach oben. Eine deutliche Volatilitätsspitze, gemessen am CBOE Volatility Index, wurde mit dem dritthöchsten Wert seit über zwanzig Jahren am 8. April 2025 erreicht. Die hohen Volumina an den globalen Börsen und die Steigerung der Orderzahlen insbesondere am Handelsplatz gettex, sowie die Gewinnung von Marktanteilen, wirken sich über das Gesamtjahr 2025 hinweg deutlich positiv auf das Ergebnis aus Handelsgeschäft aus, welches sich gegenüber dem Vorjahr auf EUR 131,3 Mio. nahezu verdoppelt hat (2024: EUR 66,7 Mio.). Das Ergebnis aus Provisionsgeschäft beläuft sich auf EUR 113,3 Mio. (Vorjahr: EUR 102,3 Mio.) und verzeichnet damit ebenfalls ein spürbares Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis aus Zinsgeschäft ist demgegenüber mit EUR 45,4 Mio. im Jahresvergleich leicht rückläufig (2024: EUR 48,5 Mio.), was im Wesentlichen auf rückläufige Kundeneinlagen und ein leicht gesunkenes Zinsniveau zurückzuführen ist. Die Umsatzerlöse liegen mit EUR 12,5 Mio. auf einem leicht erhöhten Niveau (2024: EUR 11,5 Mio.). Diese deutlich positive Ertragsentwicklung spiegelt sich in einer neuerlichen Steigerung der Gesamterträge im Geschäftsjahr 2025 um 29 % auf EUR 320,2 Mio. wider (2024: EUR 247,7 Mio.). Demgegenüber sind die Gesamtaufwendungen im vergangenen Geschäftsjahr um lediglich 19 % auf EUR 247,3 Mio. angestiegen (2024: EUR 207,5 Mio.). Haupttreiber des Anstiegs sind die Personalaufwendungen, die unter Berücksichtigung variabler Vergütungsbestandteile und gestiegenem Personalgerüst auf EUR 116,8 Mio. ansteigen (2024: EUR 92,2 Mio.). Per 31.12.2025 beträgt die Mitarbeiteranzahl (in Vollzeitstellen gerechnet) im Konzern 678 (2024: 631). Ferner steigt der Sachaufwand auf EUR 112,9 Mio. vor allem aufgrund von Investitionen im IT-Bereich (2024: EUR 97,5 Mio.). Der Vorsorgeaufwand bleibt demgegenüber mit EUR 17,7 Mio. nahezu unverändert (2024: EUR 17,8 Mio.) und enthält die planmäßigen Zuführungen i.H.v. EUR 13,5 Mio. zum Fonds für allgemeine Bankrisiken¹ (2024: EUR 11,8 Mio.). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter gesteigert werden und liegt mit 26,8 % deutlich über dem Vorjahreswert von 14 %.
Starkes Wachstum mit langfristigen Partnern im B2B2C-Geschäft Aufgrund der De-Migration eines Kooperationspartner zum Ende des Jahres 2025 sinkt im Jahresvergleich die Anzahl von Kunden und betreutem Kundenvolumen um rund ein Drittel. Lässt man den De-Migrationseffekt unberücksichtigt, wächst die Anzahl der Kunden und das betreute Kundenvolumen mit bestehenden Kooperationspartnern im Geschäftsjahr 2025 mit 33 % (Anzahl der Kunden) bzw. 38 % (betreutes Kundenvolumen) nach wie vor deutlich. Insgesamt konnten damit die Effekte der De-Migration durch das konstante Neukundenwachstum mit bestehenden und neuen Kooperationspartnern in diesem Geschäftsfeld merklich kompensiert und das Wachstum mit bestehenden Kooperationspartnern weiter fortgesetzt werden. So konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr neue Kooperationspartnerschaften und Vermögensverwalterkunden, wie z.B. MyMarkets und JoeBroker, an die Plattform der Baader Bank angebunden werden. Auch die Vertiefung der Zusammenarbeit mit NAO konnte durch die Sicherstellung der Skalierbarkeit im Handling von Privat Market Fonds (ELTIFS) vorangetrieben werden. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern erweitert die Baader Bank stetig das Produktportfolio, um Kunden innovative und marktgerechte Lösungen zu bieten, wie zum Beispiel den 24/7-Krypto-Handel, den Anleihe-Handel, die Nutzung von Zins- und Währungskonten und die Verlängerung von Handelszeiten, wie zuletzt auch die Verlängerung der Handelszeiten auf samstags von 14-19 Uhr im außerbörslichen Handel. Das Handelsvolumen mit Kryptowährungen im Rahmen des B2B2C-Kooperationsgeschäfts erfährt im abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Anstieg von etwa 50 % gegenüber dem Vorjahr. Im Verlauf des Geschäftsjahres legt die Baader Bank ihren Fokus auf die Vermarktungsinitiative für das Handelsangebot unter der Marke ‚Baader Trading‘. Neben der Steigerung der Markenbekanntheit und der Etablierung digitaler Kanäle wie vor allem der Kurswebsite www.baadertrading.de, steht dabei die kontinuierliche Optimierung des Handelsangebots in Zusammenarbeit mit den zahlreichen Handelspartnern im Mittelpunkt. Dazu zählen auch die jüngsten Angebote rund um den Wochenendhandel und ein Event für Privatanleger, die Baader Trading Days, die am 25. und 26. Oktober 2025 stattgefunden haben.
Solide Eigenkapitalbasis Die Bilanzsumme der Baader Bank geht bedingt durch die De-Migration eines Kooperationspartners und dem damit verbunden Rückgang der Kundeneinlagen im Berichtszeitraum auf EUR 3,2 Mrd. zurück (31.12.2024: EUR 4,8 Mrd.). Dieser Effekt konnte nur teilweise durch Neukundengewinnung kompensiert werden. Aufgrund der sehr guten Ergebnisentwicklung konnte das Eigenkapital auf EUR 232,9 Mio. gesteigert werden (31.12.2024: EUR 189,4 Mio.). Die abgeleitete regulatorische Gesamtkapitalquote für die Baader Bank AG beträgt per 31.12.2025 20,93 %. Darüber hinaus beträgt die Gesamtkapitalquote in der aufsichtsrechtlich relevanten Institutsgruppe per 31.12.2025 22,29 %. Mit dieser soliden Kapitalbasis verfügt die Baader Bank über ausreichende Kapazitäten, um gezielt in weiteres Wachstum zu investieren und regulatorische Kapitalanforderungen zu erfüllen.
¹ Die Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken berücksichtigt auch die gesetzlich vorgeschriebene Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken gem. § 340 e) HGB zum Jahresende.
Kennzahlenübersicht Baader Bank Konzern 2025 vorläufige und ungeprüfte Konzernzahlen
Für weitere Informationen und Medienanfragen: Marlene Constanze Hartz Baader Bank AG
Weitere Termine: 14.03.2026 Börsentag Wien 25.03.2026 Pressemitteilung zum endgültigen Jahresergebnis 2025 28.03.2026 Anlegertag München
Über die Baader Bank AG:
26.02.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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